Ja, ich kann gar nicht sagen, wann und wie es genau anfing.
Ich bin in einem sehr musikalischen Elternhaus aufgewachsen, habe einige Musikalität mitbekommen (heute würde man sagen:"…in den Genen") und hatte alle Freiheiten im Umgang mit den häuslichen Musikinstrumenten - vom Klavier über das Akkordeon,
die Geige, Saxophon - bis zur Okarina.

Trotz dieser Möglichkeiten habe ich meine Liebe zur Gitarre entdeckt und bin ihr bis heute
treu geblieben.

Die beiden folgenden Bilder zeigen zwei Gruppen sehr unterschiedlicher musikalischer Intentionen (ist zu erkennen - oder?), mit denen ich über mehrere Jahre "gleichzeitig" aufgetreten bin.
Auf dem s/w -Bild etwa 16/17 Jahre alt und auf dem Farbbild
(…ich war jung und brauchte - na Sie wissen schon) um die 18,
übrigens mit meinen Eltern - mein Vater mit Akkordeon
und meine Mutter (Gesang) ist die Frau in der Mitte.

 


Etwas später, noch als Amateur, an der Hochschule für Musik Dresden "Carl Maria von Weber" zum Sommerkurs (Gesang). Obwohl noch vor der Wende, schon damals allgegenwärtig:
die Printmedien - mich hat`s gefreut (s. Bildtext).



Nach mehreren Jahren externem Studium (Gitarre) habe ich dann endlich den Berufsausweis erwerben können, resp. mich wieder an der Carl Maria in mehreren Fächern Prüfungen unter-
zogen, um nach erfolgreichem Abschluss Berufsmusiker zu sein. Der Tag der letzten Prüfung
war einer der schönsten in meinem Leben.

 

 

Einige Zeit später wurde ich dann von "Charlie", einer Rockband aus Dresden, "eingekauft".
Es folgten viele Konzerte, Rundfunk, Fernsehen (Stop Rock) und natürlich die bei
Profibands damals fast obligate Tournee an die Trasse (UdSSR).






 

 




Es war eine wunderbare, aufregende Zeit. Aber - alles ist im fließen - Sängerin Ina ging,
ich glaube, zuerst zu Udo Lindenberg und dann zu Tony Carey (A Room With A View)
in den Chor und ich - ging zu "PS&Co.", einer Country Band.

Ich hab es nie bereut, obwohl immer Bewegung war, was die Besetzung angeht. Und so hab ich im Lauf der Zeit einige Quartette, Trios und auch Duos durchlebt mit wechselnden Namen, unterschiedlicher Qualität und auch unterschiedlichem Erfolg - bis zum heutigen Solounternehmen Christian Zumpe, was gleichzusetzen ist mit Country Music
aller Couleur und angrenzender Genres.

Allein ist es leicht und schwer zugleich. Aber das macht auch etwas den Reiz aus, wenn es
"wieder losgeht".

Ich könnte jetzt noch erzählen wie ich "um ein Haar" auf der "Arkona" gespielt hätte, oder wie mir meine Gibson Les Paul Gold Top, für die ich immerhin einmal 6000,- DDR-Mark bezahlt habe, gestohlen wurde. Aber das vielleicht beim nächsten Mal hier oder auch persönlich bei einer Veranstaltung.

Ich hoffe, wir sehn uns - oder wie sagt man

see you later